Jazzclubs und Jamsessions
Wie es im Jazz so üblich ist arbeitet auch Mack Goldsbury mit vielen verschiedenen Musikern zusammen. Auf diese Weise inspirieren sich die Musiker gegenseitig und es entsteht Musik, die ohne diese Zusammenarbeit niemals entstanden wäre.
Besonders in den Jazzsessions, in denen die Musiker einfach drauf los spielen und sich von der Musik leiten lassen entstehen oft ganz spontan neue Stücke. Die Jazzmusik lebt also von der Zusammenarbeit der Künstler, deshalb gibt es im Jazz auch eigentlich keine Solomusiker und ohne gute Band gibt es auch keine guten Musiker.
In Jazzclubs haben sich die Musiker früher über die Musik ausgetauscht und gemeinsam Schallplatten anderer Musiker gehört haben. Heute geben Jazzmusiker in Jazzclubs Konzerte und nutzen die Bühne auch oft für die ein oder andere Jamsession. Bei diesen Auftritten kann der Zuschauer hautnah miterleben wie sich das gemeinsame improvisieren der Musiker anhört und was für tolle neue Sache dabei entstehen. Jazzliebhaber bekommen so ein besseres Verständnis der Musiker und der Musik. Im Deutschland der 1930er Jahre waren die Jazzclubs, die zu dieser Zeit unter dem Namen Hot Club bekannt waren, Zufluchtsort der Swing-Jugend, die hier ungestört Musik hören und sich über die neuesten Platten austauschen austauschen konnten. Als der Nationalsozialismus dann immer mächtiger wurde und das Hören von Swing-Musik verboten wurde, waren die Hot Clubs umso wichtiger für die Jugendlichen. Nach dem Krieg wurden dann besonders in Westdeutschland weitere Hot Clubs gegründet.
Mit dem Aufkommen des Modern Jazz, der eher weniger als Tanzmusik zu verstehen ist, wurden die Jazzclubs zu Auftrittsorten für Musiker. Das waren nicht unbedingt berühmte Jazzgrößen, sondern vor allem Amateure, die zum ersten Mal Bühnenluft schnuppern wollen. Gelegenheit dazu bietet zum Beispiel das Quasimodo, ein Jazzclub in Berlin, in dem auch Mack Goldsbury schon aufgetreten ist. Hier gibt es täglich Auftritte von Jazzmusikern und jeden Mittwoch wird auf der Bühne des Quasimodo mitten in der Hauptstadt gejamt was das Zeug hält.